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im Louvre mit der Bibel
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Une visite
de trois départements
du Louvre
En vingt trois étapes




Vase der Göttin Ischtar             AO 17000
 
Richelieu raum 3 schaukasten 5 b (4)
 
 
Ischtar und die Verehrung der Muttergöttinnen
  
Diese große Ritualvase schmückt
das Bildnis der Ischtar.
 
Sie wird von Vögeln, Fischen,
einem Stier und einer Schildkröte
umgeben dargestellt, die allesamt
Fruchtbarkeitssymbole sind.
 
Sie trägt eine gehörnte Tiara,
das Zeichen der Götter, und hat Flügel,
die für ihre astrale Dimension stehen und
sie mit dem Planet Venus identifizieren.

Mit ausgebreiteten Armen stellt sie ihre Nacktheit zur Schau.
 
Ischtar, oder Inanna bei den Sumerern, ist sowohl die Göttin des Krieges als auch die göttliche Inkarnation der Liebe, die Herrin der Sexualität und der Fruchtbarkeit. „Sie wurde als solche in Mesopotamien mindestens seit der Entstehung der ersten Städte im 4 Jt.v.Chr. verehrt und muß zweifelsohne als die Vorgängerin der Muttergöttinnen erachtet werden.“ Diese wären Isis bei den Ägyptern, Aphrodite bei den Griechen, Venus bei den Römern, Astarte bei den Phöniziern und Asthoreth in der Bibel (1 Könige 11:5, 33). In Form eines Sternes dargestellt bildet, sie ein Dreiergespann mit dem Mondgott Sin und dem Sonnengott Schamasch.
 
 
Isis   E 3637 Venus de Milo  Ma 399 Astarte   BR 4425
Vierge à l’enfant ML 25
 
Verehrer Ischtars nannten sie die heilige Jungfrau und beteten zu ihr, um wütende Götter zu besänftigen.
 

  Dieser babylonische Prototyp

ist der Ursprung späterer

Verehrungen

von Muttergöttinnen.

Von Babylon aus breitete sich in alle Welt
der Kult der Mutter und dem Kind aus.
 
Der Symbolismus der Jungfrau und dem Kind,
der in Ägypten und in Religionen präsent ist,
die so weit voneinander entfernt sind wie das Christentum und der Buddhismus, könnte durch diesen gemeinsamen Ursprung erklärt werden.
 
Dieser babylonische Prototyp ,eines der Hauptthemen zu Beginn der Religionen und Zivilisationen, ist der Ursprung späterer Verehrungen von Gottes Müttern und er ist grundlegend und allgegenwärtig in der gesamten Menschheitsgeschichte.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 




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