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Une visite
de trois départements
du Louvre
En vingt trois étapes




 Kelche mit Skeletten

 
Eine vergängliche Gegenwart oder eine ewige Zukunft?

 

 

 Kelche mit Skeletten

 
 
Bj 1923-24


Sully 1er

raum 33 schaukasten 4 (8)
 
1. Jahrhundert v. Chr.
 
 

Silber
 

 

H. : 10,40 cm. ; D. : 10,40 cm.

 
Archäologen gruben in Boscoreale, am Fuße des Vesuvs, in den Ruinen einer römischen Villa mehr als 100 Objekte aus Silber aus. Der Schatz, der 79 n. Chr. während des Vulkanausbruches verschüttet wurde, enthält ein Tafelservice mit mythologischen und floralen Verzierungen, die als Hochrelief gegossen wurden.
 

 
Genau wie die Kelche,

die über eine erstaunliche Verarbeitung und Form verfügen,

bei der Prunk und Geschmacklosigkeit nicht weit voneinander entfernt sind,

verdeutlichen die Stücke dieser Sammlung auf einzigartige Weise die römische Kultur zur
Zeit des Kaisers Augustus. 

 
 
Die Inschriften beschreiben berühmte griechische Autoren und Philosophen, die als Skelette dargestellt werden. Kurze Sätze rufen dazu auf, den Tag bestmöglich zu nutzen. Einer davon lautet: „ Genieße das Leben, solange du am Leben bist, denn der Morgen ist ungewiss. “
 

„laßt uns essen und trinken, denn morgen werden wir sterben“.

1. Korinther 15:32

 
Diese epikureische Vorstellung des Lebens, der oft Glaublosigkeit vorgeworfen wurde, erinnert an ein Zitat des Apostels Paulus: „ laßt uns essen und trinken, denn morgen werden wir sterben “.
-1. Korinther 15:32
 
 
 

Porträt des Philosophen Metrodoros,

der mit dem Rücken zu dem seines Meisters Epikur steht



MR 478



Sully raum 17 dite "des Caryatides"

 


Epikur lehrte, dass die Götter sich nicht

für die Menschen interessieren und

die Freude das einzig Wahre im Leben sei.

 
Die Bibel betont eine ewige Zukunft und keine vergängliche Gegenwart.
 
Die Grundwerte des Epikureismus unterscheiden sich völlig von denen des Christentums.
 

"Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht."

Hebräer 11:1.

 
Das griechische Wort „hupostasis“ (bestimmte Erwartung) taucht oftmals in antiken Handelsdokumenten auf Papyrus auf. Es beschreibt das, was dem Sichtbaren zugrunde liegt, und garantiert einen zukünftigen Besitz. Es ist wie ein Besitzanspruch auf etwas, das man sich erhofft.
 

 




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