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im Louvre mit der Bibel
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Tafel des Gottes Enki   AO 6020

Richelieu raum 3 schaukasten 15 (4)

 


Diese im Louvre ausgestellte Tafel

stellt das Ende des sumerischen

Schöpfungsmythos dar,

welcher als „Enki und die Weltordnung“

bezeichnet wird.

Siehe auch

    Mythe de création archaïque    AO 4153  
    Mythe de création sumérien     AO 6724 
    Mythe sumérien « Enki et Ninmah » AO7036   

 
Es existiert kein sumerischer Mythos, der offiziell von der Schöpfung des Universums berichtet. Das babylonische Gedicht ist mythologisch und polytheistisch. Das 1. Buch Mose beschreibt den Monotheismus in seiner ausgeprägtesten Form. Der Text steht für die Neigung der Menschen zur Verehrung des Schöpfers. All diese Legenden weisen gewisse Gemeinsamkeiten, wie Polytheismus oder Kampf unter den Göttern um Überlegenheit auf. Dies steht völligen Gegensatz zum hebräischen Monotheismus des 1. Buch Mose.
 
Genau genommen existiert ein solcher Unterschied zwischen den grundlegenden Vorstellungen der babylonischen und hebräischen Erzählung, dass eine Entlehnung des einfachen, jedoch kohärenten Textes des 1. Buch Mose undenkbar ist.
 
„Im Anfang erschuf Gott die Himmel
und die Erde.”


Bibelgelehrte sind sich einig: Der erste Vers der Bibel beschreibt einen Schöpfungsakt, der sich von denen
der Schöpfungstage unterscheidet.

Das 1. Buch Mose besagt nicht,
dass das Universum in einem kurzen Zeitraum oder in relativ junger Zeit erschaffen wurde.
 

„Im Anfang erschuf Gott

die Himmel und die Erde.”

 

Die Bibel unterstützt nicht die kreationistische Idee,
nach der die gesamte materielle Schöpfung innerhalb von sechs 24 Stunden langen Tagen erfolgte.

 
Außerdem kann das hebräische Wort, das mit „Tag“ übersetzt wird, unterschiedliche Zeitintervalle und nicht nur einen Zeitraum von 24 Stunden beschreiben. Das materielle Universum wird als ein Ausdruck der dynamischen Energie einer großen Lebensquelle beschrieben (Psalm 36:9) Die Bibel unterstützt nicht die kreationistische Idee, nach der die gesamte materielle Schöpfung innerhalb von sechs 24 Stunden langen Tagen erfolgte.
 
 

Des Weiteren glaubte Jesus Christus,

der „Werkmeister“, der während der Schöpfung des Himmels und der Erde
an der Seite seines Vaters stand (1. Buch Mose 1:26, Sprüche 8:22-31),
an die Existenz des ersten menschlichen Paares.



„„Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang
an männlich und weiblich gemacht
hat ?“  - Matthäus 19:4



 

Adam und Eva  RF 1530   

Denon raum C

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 





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