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Siegesstele des Königs Eanatum

AO 50
 

Richelieu raum 1
 

Die  „Geier-Stele“ ist eines der ältesten erhaltenen historischen Denkmäler.

Der König Eanatum aus Lagasch errichtete 2450 v.Chr die Stele als Siegessäule zum Angedenken seines Sieges über die Stadt Umma. 

Sie  überliefert uns wichtige Informationen über die Art und Weise, wie die Sumerer zwischenstaatliche Beziehungen handhabten /regelten, und über die Beziehung zu Ihren Göttern.
 
 
Auf beiden Seiten befinden sich Texte und Illustrationen. Auf der mythologischen Seite erschlägt eine Figur einen  im Netz gefangenen Feind.
 
Die historische Seite reigt Kriegerphalanxen rücksichtslos über die Soldaten von Umma reitend.

Auf der historischen Seite tragen der
König und seine Truppen für den Krieg
die Haare offen.
 
Diese Tradition wird in der Bibel vom Richter Barak beschrieben:

„Dafür, daß man in Israel das Haar frei wallen läßt [zum Krieg]“ - Richter 5:2
 
 
Das Netz stand häufig dafür, jemanden in eine Falle zu locken, zu umzingeln und gefangen zu halten. In Bezug auf Gott schreibt der Psalmist: „Du hast uns in das Fangnetz gebracht“ (Psalm 66:11) und Hiob : „Dann wißt, daß Gott selbst mich irregeleitet und mich mit seinem Fangnetz umfangen hat.“ -  Hiob 19:6
 
 

„Du hast uns in das
Fangnetz gebracht“
Psalm 66:11

„Dann wißt, daß Gott selbst mich irregeleitet Und mich mit seinem Fangnetz umfangen hat.“
Hiob 19:6

„Und ich werde gewiß mein Netz
über ihn ausbreiten“  
Hesekiel 12:13

 
Es gibt noch andere Ereignisse dieser figurativen Einsatz in Micha (7:12) und Jeremia (Klagelieder 1,13). Die Mittel, mit denen die Chaldäischen Nationen eroberten wurden mit einer Ringwadenfischerei verglichen (Habakuk 1:6, 15-17) verglichen. Gottes Gericht über Israel, verkündet durch Hosea lautet: „Und Ẹphraim erweist sich wie eine einfältige Taube ohne Herz […] Welchen Weg auch immer sie gehen, ich werde über sie mein Netz ausbreiten.“ - Hosea 7:12
 
Diese Metapher wurde erneut in Hesekiel gegen König Zedekia, dem untreuen Vasallen, aufgegriffen: „Und ich werde gewiß mein Netz über ihn ausbreiten, und er soll in meinem Jagdnetz gefangen werden; und ich will ihn nach Babylon bringen, und dort wird er sterben.“  - Hesekiel 12:13
 
 

 





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