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Das Totenbuch        N 3073

Sully raum 17 Schaukasten 12
 
 
Das Totenbuch ist einer der ältesten religiösen Texte der Menschheit.

Diese Aufzeichnung von Formeln und Sprüchen soll die Seele ins Jenseits
führen und sie vor Gefahren schützen.
 
Die Papyrusstreifen, die in den Sarkophag oder in die Mumienbandagen gelegt wurden, beschreiben die Reise der Seele nach dem Tod. Man beachte die Richtungder Toten in Kapitel 125.
 
Anubis, der Gott mit dem Hundekopf, legt das Herz des Verstorbenen, das für seine Seele steht, in eine der Waagschalen, und für Maat, die Göttin der Wahrheit und Gerechtigkeit eine Feder, in die andere. Thot schreibt das Ergebnis auf seine Tafel, bevor es an Osiris weitergegeben wird. Falls das Urteil positiv ausfällt, genießt die Seele die Gunst der Götter.
 
Grabpapyrus von Sérimen    E 17400

Sully raum 13 schaukasten  11
 
Dieses Papyrus enthält nur sehr wenig
Text und ist vor allem mit Szenen aus
dem Totenbuch verziert.
 
Man beachte unten die Seele des Toten in Form eines Vogels, der über seiner Mumie fliegt, die von den Göttinnen bewacht wird.
Diese „Seele“ trägt die Spitze eines Henkelkreuzes, da der Tod für die Ägypter eine Unterbrechung des Lebens darstellte.
 
 
Wie die Babylonier glaubten auch sie an die Unsterblichkeit der Seele. Diese Bilder erinnern auch an die Szenen des „Jüngsten Gerichts“ im Vorbau von Notre-Dame.
 
 
Portal des Jüngsten Gerichts
 
Fassade der Kathedrale Notre-Dame
de Paris
 
 
In der Mitte dieses Mittelportals:
Das Wiegen der Seelen.
 
Die Auserwählten werden von den
Engeln in den Himmel und die Verdammten von Dämonen in die Hölle geleitet.
 
Darüber sitzt Christus auf seinem Richterstuhl.
 
Der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele und ihre Variationen geht auf die gleiche Vorstellung der Babylonier zurück. Der Tod war in den Augen der chaldäischen Theologen der Übergang zu einer anderen Lebensform. Dies ist auch ein Produkt der griechischen Philosophie, deren Entstehung und Entwicklung in der westlichen Denkweise auf den Philosophen Platon zurückgeht, wohingegen die Hoffnung auf eine Wiederauferstehung dem jüdischen Glauben zuzuschreiben ist.
 

Die griechische Philosophie verinnerlicht diese Vorstellung der unsterblichen
Seele bei den Theologen.
Doch dies ist eine völlige Verzerrung. 

 

Die gesamte christliche Lehre kommt aufgrund dieser Verzerrung, die die griechische Philosophie und die morgenländischen Kulte verursacht haben, von ihren Grundsätzen ab.

 
 
Kopf des heiligen Augustinus
 
 
RF 1640


Denon raum  C schaukasten 32
 
 
 

Die Lehre der unsterblichen Seele ist

das Ergebnis einer langen Entwicklung

der christlichen Philosophie nach den

Überlegungen von Origenes und

dem heiligen Augustinus (354-430 n. Chr.).

 
Die Vorstellung von der Unsterblichkeit der Seele scheint nicht aus der Bibel zu stammen.
 
Die ursprünglichen Begriffe, die in der Heiligen Schrift in Bezug auf Kreaturen der Erde verwendet werden (heb. nèphèsh; gr. psukhê), beschreiben immer etwas, das materiell, greifbar, sichtbar und sterblich ist.

 





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