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Klagelied über die Zerstörung von Ur
 
AO 6446

1800 avant J.-C
Tontafel

Richelieu raum 2 schaukasten 6(1)
 


Dieses Dokument gehört zum weitverbreiteten
Genre der mesopotamischen Literatur der „Klagelieder über zerstörte Städte“.
 
Der Autor bemüht sich darum,
den Fall von Ur im Rahmen eines
göttlichen Projektes zu beschreiben.

In der Bibel befindet sich keine derartiges
theologisches Unterfangen.
 
Gemeinsamkeiten zeigen sich aber in diesem sumerischen Text und den Klageliedern Jeremias, welche kurz nach dem Fall Jerusalems verfaßt wurden. Diese fünf Gedichte drücken den Schmerz aus, der durch die Belagerung verursacht wurde, sowie die Gründe der Zerstörung und die Hoffnung auf den Wiederaufbau.
 
Der blühende Stadtstaat Ur
befand sich in einer strategisch günstigen Position ganz im Osten
des fruchtbaren Halbmondes.

Noch lange nach seinem Wiederaufbau beklagte man die glorreiche Vergangenheit und der Fall
der 3 Dynastie um 2000 v. Chr. 

Der biblische Name bezieht sich auf
die Chaldäer („Ur in Chaldäa“, Genesis 11:28).

Es war das Vaterland des Abraham’s
und seiner Familie bevor dsie „in das Land“, das Gott ihnen wies auswanderten.
– 1. Buch Mose 11:31, 12:1.
 
Die Ausgrabungen in Ur zeigen deutlich, dass Abraham, als er diese Stadt auf dem Höhepunkt ihrer Blütezeit verließ, ein großes Opfer brachte. Doch der Patriarch „wartete  auf die Stadt, die wahre Grundlagen hat, deren Bildner und Erbauer Gott ist. “ (Hebräer 11:8-10). Die Bibel sagt, daß er  „der Vater all derer wäre, die Glauben haben “ (Römer 4:11) und „Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast.“ – 1. Buch Mose 22:18.
 
 

Die Opferung des Isaak durch Abraham 

MI 962

Petrus-Paulus RUBENS



Siegen (Westphalie), 1577 - Anvers, 1640
 

 
 

Der Engel des Herrn verhindert Abraham

die Opferung seines Sohnes Isaak

 

RF 920


Pieter LASTMAN

 

Ur war das Kultzentrum des Kultes des sumerischen Mondgottes Nanna und seiner babylonischen Entsprechung Sin.  Als Vater der Sonne, Schamasch, ist er einer der wichtigsten Götter des assyrisch-babylonischen Pantheons.
Die massive Zikkurat (gestufter Tempelturm), die diesem Gott errichtet wurde, ist eine der am besten Erhaltenen des heutigen Iraks. 

 
 
In Ägypten, wo Abraham und viel später die Israeliten verweilten, wurde der Mondkult zu Ehren des Gottes Thot praktiziert, der häufig mit einem Ibiskopf dargestellt wurde.

Der Mond wurde manchmal unter dem Symbol der Göttin Aschtoreth (Astarte) verehrt, die als Gefährtin des Gottes Baal dargestellt wird. Die Israeliten verherten häufig beide Gottheiten (Job 31:26-27; Richter 2:13). Chaldäische Astrologen erachteten den Neumond als günstigen Moment, um die Zukunft vorauszusagen (Jesaja 47:13).
 
 
 
 
 

 





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