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Isis beim Stillen von Horus         E 3637

 
Sully Raum 18 schaukasten 1
 
 
Isis  und die Verehrung der Muttergöttinnen


 
 
Der Mutter- und Kindskult war in Ägypten
weit verbreitet. Oftmals wurde die Muttergöttin
Isis mit der Krone der Königin des Himmels mit
dem kindlichen Horus auf ihrem Schoß dargestellt.
 
Diese Darstellung erinnert auch an
die Jungfrau und dem Kind des Christentums.
 
Starke Ähnlichkeiten sind bei der künstlerischen Darstellung der Isis-Figur beim Stillen des kleinen Horus und der Madonna mit dem Kind zu erkennen.

„Das antike Ägypten hat wohl sehr zum symbolträchtigen Prunk der katholischen Kirche beigetragen. Und vielleicht ist der Isis und ihrer späteren Funktion als Schutzpatronin der Seefahrer auch der Beiname Stella Maris (Stern des Meeres) zu verdanken.“
 
Solche befremdlichen Zufälle finden sich überall. Und nach Ansicht des französischen Ägyptologen Ch. Desroches Noblecourt „ bedienten sich die Nachfolger des heiligen Petrus zweifelsohne des alten ägyptischen Rituals “.
 
Genau genommen gehen viele Eigenschaften der verschiedenen Religionen – seien es christliche oder nicht – auf einen gemeinsamen babylonischen Ursprung zurück.
 
 
Die Jungfrau mit dem Kind
 
RF 3528               Hungay
 

 
Ephesus war der Schmelztiegel,
in dem der heidnische Kult der Muttergöttinnen christianisiert

und in eine fromme Verehrung
der Maria als „Mutter Gottes“ umgewandelt wurde.
 
Im Jahr 431 erklärte der dritte ökumenische Rat, der in dieser
Stadt abgehalten wurde,

Maria zur „Theotokos“, was so viel bedeutet wie „die Gott Gebärende“.
 
Der Gebrauch dieses Titels durch die Kirche trug entscheidend zur Entwicklung der Mariendoktrin bei. Die Prozessionen zu Mariä Himmelfahrt könnten ihren Ursprung in den Prozessionen zu Ehren der Kybele und der Artemis haben.
 
 

Tafel der Mariä Verkündung

 

E 17118


Denon Entresol raum B schaukasten M3

 

 

 

Diese Darstellung der Mariä Verkündung

aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. ist eine

der ersten überhaupt.

 

 
 

Vase der Göttin Ischtar

AO 17000


Richelieu raum 3 schaukasten 5 b (4)

 

Von Babylon aus breitete sich der Kult der Mutter und dem Kind in alle Welt aus.

Verehrer der Ischtar nannten sie
die heilige Jungfrau und beteten zu ihr,
um wütende Götter zu besänftigen
 

Der Symbolismus der Jungfrau und dem Kind,
der in Ägypten und in Religionen präsent ist,
die so weit voneinander entfernt sind wie
das Christentum und der Buddhismus,
könnte durch diesen gemeinsamen Ursprung erklärt werden.

 

Dieser babylonische Prototyp ist der Ursprung späterer Verehrungen von Muttergöttinnen.

Er ist grundlegend und allgegenwärtig in der gesamten Menschheitsgeschichte und eines der Hauptthemen der Ursprünge von Religionen und Zivilisationen. 

 

 





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