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Tonzylinder Gudeas        MNB 1511


Richelieu raum 2 schaukasten 5


Die Bibel und Neujahrsfeste



Diese beiden Tonzylinder stellen die
Baugeschichte des Ningirsutempels dar.

Vom Zylinder B erfahren wir,
daß dieser Gott und seine Ehefrau,
mit  der er alljährlich am Neujahrstag während der Zeremonie der heiligen Ehe,
das Leben in der Welt erneuert und die Sonne für ein neues Jahr auf ihren Weg schickt.

Die Sonne von nun an in seinem Tempel wohnt.
 
Das Neujahrsdatum variiert zwar im Laufe der Zeit und ist von Land zu Land verschieden, doch es gibt stets enge und überraschende Übereinstimmungen in den Bräuchen, die mit dieser Feier in Zusammenhang stehen.
 
Das Neujahrsritual in Babylon     MNB 1848    

Die Tafel beschreibt einen Großteil der Zeremonien, die zu Beginn eines neuen Jahres abgehalten wurden. Es ist die erste Nennung einer Neujahrsfeier, die wir kennen. In Babylon begann das neue Jahr am Frühjahrstag im Monat März.
 
Das Neujahrsfest, Akîtu, war das wichtigste und festlichste im babylonischen Kalender
und entstand aus der Kreuzung zweier religiöser Denkströme :

die Fruchtbarkeitsverehrung, die mit dem Ritual der „heiligen Ehe“ im Zusammenhang stand, und ein kosmographisches Konzept,
in dem die Weltordnung einmal pro Jahr in Frage gestellt wurde.
 

Eine Anspielung zum Neujahrsfest Akîtu findet sich in Jesaja 46:1.

“ Bel hat sich niedergebeugt,
Nẹbo krümmt sich; ihre Götzen sind
den wildlebenden Tieren und den Haustieren [zuteil] geworden,
ihre Lasten, Gepäckstücke,
eine Bürde für die müden [Tiere]“

 
Der achte Tag markiert den offiziellen Beginn des Jahres. Die Könige wurden dann aufgenommen, wenn sie die Hand der goldene Statue des Marduk nahm.

Ein solches Neujahrsfest war in Ägypten und danach in Rom anzutreffen.
 
Hapi     E 4874
 
 
Raum 3 Schaukasten 4
 
 
Dieser Gott der Nilflut, der mit üppigen
Brüsten und einem großen Bauch dargestellt wird, trägt einen Kopfschmuck aus drei Papyrusrollen, die aus dem Wasser ragen.

Der Neujahrstag, den alle Ägypter respektierten, war der Tag der Tempel
und der ländlichen Gegend, wo Hapi,
die Überflutung, sich allmählich ausbreitete.
 
Der Tag fällt zeitgleich auf die wärmste
Zeit des Jahres.
 
 
Herrscher und Priester brachten die Kultstatue auf die Terrasse des Tempels, um so die Erneuerung des Jahreszyklus zu feiern. Verwandte und Freunde tauschten Geschenke aus, vor allem kleine Vasen, gefüllt mit heiligem Wasser aus dem Nil.
 
Januskopf der Neujahrstag        Br 551


Sully 1er raum 32 schaukasten E1
 
 
Dieser Kopf schmückte vermutlich
eine Holzstange.
 
Janus, einer der ältesten römischen Götter, wurde mit zwei entgegengesetzten Gesichtern dargestellt, von denen eines nach vorne und eines nach hinten zeigte.
 
Im Jahr 46 v. Chr. entschied Julius Cäsar,
dass der 1. Januar der Neujahrstag sein sollte.
 
Die Römer widmeten diesen Tag dem Janus, dem Gott der Türen und des Neuanfangs.
 
 
Der Monat Januar verdankt ihm seinen Namen. Im Jahr 487 n. Chr. heiligte die christliche Kirche den Neujahrstag.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 





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