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Die Sintflut    inv 7380

Jean-Baptiste REGNAULT

Sully 2ème raum 56

Die biblische Sintflut,
eine wahre Begebenheit?



Flachrelief zu Ehren der Göttin Ninsun,
Mutter des Gilgamesch    AO 2761

Richelieu raum 2 schaukasten 4



An, Enlil und Enki bilden
den
höchstenkosmischen Dreiklangdes sumerischen Pantheons. Enki, in akkadien, Ea, ist der Weisheit Quell.

 
„Das Epos von Gilgamesch“  ist ein langesEposin zwölfTafeln. Der König von Uruk (Erech in Genesis10:10), beschrieb seine Angst vor dem Tod und seine Bemühungen um Unsterblichkeit zu erlangen. Die elfte Tafel beschreibt die Geschichte der Sintflut. Die biblische Sintflut, eine wahre Begebenheit ?
 

„Die Mythologien der antiken Völker stehen mit den Begebenheiten der Sintflut in Zusammenhang […]. Ein großes Fest zu Ehren der Toten wird als Erinnerung an dieses Ereignis von Völkern gefeiert, die sowohl durch Ozeane als auch durch Jahrhunderte voneinander getrennt sind.“ 
J. Garnier, The Worship of the Dead

 

Die Erzählung der Bibel wird häufig als Aufgreifen eines literarischen,

  eines abgeleiteten Thema‘s der mesopotamischen traditionellen Literatur und nicht als die Beschreibung einer realen Katastrophe verstanden.

 
Eine weltweite Sintflut bleibt eine plausible Hypothese.

Eine Erfindung ist nicht universal gültig. Es existieren sogar knapp 500 Legenden, die mit der Sintflut im Zusammenhang stehen. Dieses Konzept ist in fast allen Mythologien zu finden, mit Ausnahme von Ägypten und Japan. In jeder von ihnen gibt es grundlegende Übereinstimmungen, wie das Thema Moral, universelle Zerstörung und das Überleben einer Familie in einer Arche oder einem Boot. Das universale Wesen dieser Erzählungen wird in der Regel als Bestätigung einer wahren Begebenheit erachtet, bei der die Menschheit von einer einzigen Region aus die Welt besiedelte und sogar von einer einzigen Familie abstammte.
 
 

Der Winter oder Die Sintflut      

inv  7306



Nicolas POUSSIN

 



Richelieu 2ème   raum 16

 
Noahs „Logbuch“ weist alle Eigenschaften eines authentischen historischen Dokuments auf. Man findet präzise Zeitangaben (zum Jahr, Monat und Tag, an dem es zu regnen anfing). Dank der chronologischen Anhaltspunkte kann der Beginn der Sintflut durch eine methodische Berechnung auf das Jahr 2370 v. Chr. datiert werden. Die Proportionen der Arche entsprechen denen eines auf dem Wasser schwimmenden Containers; die Bauzeit von mehreren Jahrzehnten ist angemessen. Diese als wahr erscheinenden Angaben stehen im Gegensatz zum Epos und der Bauzeit von nur sieben Tagen für einen 60 Meter langen Kasten.
 
 

Die Sintflut   

inv 699


Alessandro TURCHI

 


Denon 1er raum 16

 
Abgesehen von der Erzählung im 1. Buch Mose wird Noah und die Sintflut in der Bibel zehn Mal erwähnt. Der Forscher Ezra bezieht Noah
und seine Söhne in die
Genealogie des israelischenVolkes mit ein (1. Chronik1,14-17).
Die großen Propheten Jesaja und Ezechiel
nennen Noahs Namen (Jesaja 54:9, Hesekiel 14:14). Der Evangelist Lukas nennt Noah unter den Vorfahren von Jesu (Lukas 3:36).
Die Apostel Petrus und Paulus beziehen sich auf diese Überlebensgeschichte und nehmen Beispiel an der Gottesfurcht und den tiefen Glauben Noah’s, dem “Prediger der Gerechtigkeit" (2 Petrus 2:5; Hebräer 11:7).
 

Wenn Noah lediglich der Protagonist einer Legende und die Sintflut nichts als eine Fabel wäre, würden diese Aspekte bestimmt die spirituelle Vision des Bibellesers verzerren.

 

Diese Worte Christi,
sind für Christen das Hauptargument, das es sich hierbei um eine reale
und weniger eine mythische Begebenheit handelt.

 
Wenn Noah lediglich der Protagonist einer Legende und die Sintflut nichts als eine Fabel wäre, würden diese Aspekte bestimmt die spirituelle Vision des Bibellesers verändern.

„Und geradeso wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein“ (Lukas 17:26). Diese Worte Christi, himmlischer Augenzeuge, sind für Christen das Hauptargument, daß es sich hierbei eher um eine reale und weniger um eine mythische Begebenheit handelt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 





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